Donnerstag, 27. November 2008

hallo liebe leute.
es gibt nichts vertrackteres als die logistik von sylvesterplanungen: einerseits muss man ja eigentlich nicht unbedingt was spektakuläres machen, andererseits gibt es ja doch die romantische idee, mit ein wenig zauber ins neue jahr zu starten. das spektrum der strategien verläuft zwischen "um 22 uhr ins bett" und "per privatjet durch die zeitzonen".
bockwurst oder käsefondue.
entsprechend unterschiedlich gestaltet sich der zeitpunkt des festlegens auf eine feier, sollte man sich denn doch daran erinneren, dass der mensch ein soziales wesen ist. früher oder später werden dann verteiler-emails geschrieben, anrufe getätigt oder pseudointellektuelle kommentare bei blogger gepostet... wichtigster begriff bei diesem ganzen hick-hack: "planungssicherheit", ein wort, dass seine wurzeln wahrscheinlich in deutschen amtsstuben hat, an dem aber das ganze ausmaß des sozial-psychologischen komplex "sylvesterplanung" deutlich wird. versteht mich nicht falsch: ich bin der allgemeinen sylvesterplanerei weder abgneigt, noch leugne ich dessen sinn. Vielleicht trage ich allerdings im moment überflüssigerweise dazu bei, eine sache, die eigentlich banal ist, zu theoretisieren und komplizieren.
ja dann komm doch mal auf den punkt, robert. was willst du uns eigentlich sagen?
ach ja stimmt, ähh...

ich bin in berlin.

schüss!

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