Walter Benjamin
Montag, 2. März 2009
„Wenn die Information sich an die Stelle der einstigen Beziehung setzt und wenn diese der Sinneswahrnehmung weicht, widerspiegelt dieser doppelte Vorgang einen zunehmenden Verfall des Experiments/Erlebnisses. Alle diese Formen lösen sich, jede auf ihre Art und Weise, von der Erzählung, die eine der ältesten Mitteilungsformen ist. Im Unterschied zur Information begnügt sich die Erzählung nicht damit, das bloße An-Sich des Geschehens zu übermitteln, sondern sie baut es in das Leben des Erzählenden ein, um es wie sein eigenes Erlebnis dem Zuhörer mitzuteilen. So hinterlässt der Erzähler dabei seine Spur wie die Hand des Töpfers auf dem Tongefäß“.
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1 Kommentar:
Es ist schon faszinierend wie umständlich man von hinten den Hasen erschlagen kann. Dennoch glaube ich deinen indirekten Wink verstanden zu haben!
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