Ein Katzenbild. Das ist Maro. Wie alle Katzen tut er erst so, als ob er ein lieber Zeitgenosse wär, um dann, im unpassendsten Moment, zuzuhacken. Wie alle Katzen ist er grau (all cats are grey!).
Zudem passt er sich wunderbar in das soziale Gefüge ein - Mäuse- oder Vögelgeschenke finden sich dann oft kopflos, oder körperlos vor der Terrassentür.
Abschließend natürlich noch ein Zitat:
"We miss you, hiss the lovecats."
Miau. Fauch. The Cure.
4 Kommentare:
Unerwartet schlug er zu
Nichtsahnend sass das spätere Opfer Susanne v.E. halbnackt auf der Bettkante und genoß die ersten Sonnenstrahlen des Tages und dachte, wie jeden Morgen darüber nach, wie unsere moderne Welt noch vor der Dekadenz und dem anschießenden Verfall zu retten ist. Alles deutete auf einem ganz normalen Tag hin.
Dabei schmuste sie mit dem grauen, süßen Haarpaket unter ihr. Konnte sie doch nicht ahnen, dass der goldige Kuschelkater in Wirklichkeit eine blutrünstige Killermaschine ist. Der tapferen jungen Frau sollte ihre Naivität zum Verhängnis werden. Mit zitternder Stimme umschreibt sie das Unfassbare. "Im Bruchteil einer Sekunde verwandelte sich das friedlichen Schnurren in ein entsetziches Fauchen und Maro biss zu, einfach so" - mittenrein in die freigelegte Wade der zierlichen, zurückhaltenden jungen Frau. Susanne v.E. hat Tränen in den Augen, es fällt ihr bis heute schwer über das Erlebnis mit dem mordlüsternen Stubentiger zu sprechen. Ein Team von Psychologen kümmert sich nun beherzt um die psychische Genesung und vollständige Aufarbeitung des Traumas. Die Therapie gestaltet sich äusserst schwierig und langwierig.
" Seh ich Katzen, fang ich an zu weinen!"
Auch die physischen Spuren des heimtückischen Angriffs machen ihr noch zu schaffen.
" Ich werde nie wieder Röcke tragen können. Die Narbe ist so häßlich - ich dusche nur noch im Dunken."
Besonders bitter für Susanne v.E. - Familie M.,die Adoptiveltern des Horrorkaters, zeigen sich uneinsichtig und lassen ihn weiterhin sein Unwesen treiben. In ihrer Verzweiflung macht sie mit Flugblättern in der Nachbarschaft auf die haarige Bedrohung aufmerksam. Unerschöpfich ist ihr Bemühen um Aufklärung. Sie selbst begreift ihren Aktionismus als Moment der Zivilcourage und Prävention. Erste Erfolge ihres selbstlosen Einsatzes sind zu verzeichnen. In Maros Revier ist der Killerkater unter dem Spitznamen "Messermaro" einschlägig bekannt und Kinder dürfen während seiner Jagdzeiten nicht mehr im Sandkasten spielen sondern kommen in elterliche Schutzhaft. Schon regt sich auch der Widerstand von ganz unten. Die betroffenen Kinder haben sich zum Aktionsbündnis " Ein Garten ohne Maro" zusammmengeschlossen und schicken Beschwerdezeichnungen an das Innenministerium, die unter dem Motto 'Schlachtet die Schlachterkatze' zusammengefasst werden könnten. Ein besonders vorlautes, altkuges Kind stellte gestern die polemische Frage "Wenn Problembär Bruno beseitigt werden konnte, warum darf Messermaro dann noch leben?" Wir denken darüber noch nach und wünschen allen Beteiligten ein friedliches Ende - so oder so.
Argh, die ganzen Fehler sind natürlich Stilelement ... Das kommt davon wenn man nicht nochmal Korrektur liest.
großartig!
nebenbei bemerkt, konnte ich den hundescheiß als aufmacher auch nicht mehr ertragen.. danke.
... ja, dann ran!hö!
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