Mittwoch, 2. Februar 2011
Ein Fremder könnte uns heute hoffnungsvoll seufzen hören: Wir sind es müde, für immer in der Sprache eingeschlossen oder gefangen in den sozialen Repräsentationen zu sein. Wir wollen Zugang zu den Dingen selbst, nicht nur zu ihren Phänomenen. Das Wirkliche ist nicht fern, sondern in allen überall auf der Welt mobilisierten Objekten zugänglich. Die äußere Welt ist im Überfluss mitten unter uns. Wir sind die Sprachspiele und die ewige skeptische Dekonstruktion der Bedeutung leid. Der Diskurs ist keine Welt für sich, sondern eine Population von Aktanten, die sich mit den Dingen und Gesellschaften mischen und sie halten und tragen. Unser Interesse für die Texte entfernt uns nicht von der Realität, denn auch den Dingen muss die Würde zugestanden werden, Erzählung zu sein. Und warum sollte man den Texten die Größe absprechen, das soziale Band zu bilden, das uns zusammenhält?
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
7 Kommentare:
für mich klingt das alles verdächtig nach latour!
neeeee quatsch! woher denn..
ok, der öffentliche druck wird einfach zu groß..
ich gebe es zu: ja, ich habe abgeschrieben.
tja.
diplom I erstmal auf eis gelegt.
Arno Schmidt schrieb: "Das Plagiat- was ist es im letzten Grunde anderes als Selbsterkenntnis? Dass dem Betreffenden das fehlt, was er nimmt."
uhh. suse dizzt hier rum. word.
Herr Mertens, ich drohe Ihnen hier ganz offiziell mit einer Verleumdungsklage! Das von mir entnommene und markierte Zitat bezieht sich ausschließlich auf die kleinen Verfehlungen des Theo Kennedy, pardon, Guttenberg.
Kommentar veröffentlichen